die story

Hier erfahrt Ihr etwas über die Geschichte der Band.

Wie die Band entstand

Im August 2004 ist Diethard auf dem Herxheimer Plätzelfeschd unterwegs. Er beobachtet, was er dort sieht und hört, und so keimt die alte Idee wieder auf, eine Band mit dem Besten der 50er und 60er Jahre aufzubauen. Einige erste Kontakte verlaufen schnell im Sande (erstaunliche Erfahrungen auf dem Gebiet menschlichen Umgangs miteinander), und bald danach trifft er auf Frank Ohler, den Drummer, der sich schnell für die Idee begeistert.

Kurz vorher hatte Diethard Pete Field, den Basser aus London, kennengelernt. Ein Anruf, natürlich nicht in London, sondern in Dörrenbach, und Pete war dabei.

Drums, Bass und Leadgitarre waren nun zusammen. Was fehlte, war die Stimme, die Show, die Frontbesetzung. Und so gingen die drei mit vielen Anzeigen auf BandsInDerPfalz, BandsInKarlsruhe, dem Sperrmüll usw. daran, die fehlenden Bandmitglieder zu suchen. Und lernten viele verschiedene Musiker kennen, die mehr oder weniger singen konnten, mehr oder weniger Gitarre spielen und mehr oder weniger die Ausstrahlung eines Frontmannes mitbrachten. Woche um Woche, Monat um Monat verging, ohne dass der Richtige gefunden wurde.

Da brachte Pete eines Tages Helen mit in die Probe, eine Sängerin, die er aus einem anderen Bandprojekt kannte. Eine 21-jährige, die Songs singt, die 20-30 Jahre vor ihrer Geburt entstanden sind? - Nun, es dauerte keinen ganzen Abend, und wir waren überzeugt: Helen ist die Richtige!

Blieb noch die männliche Frontstimme zu besetzen - eine Aufgabe, die sich als sehr schwierig erwies. So dauerte es noch weitere Monate bis zum August 05, bis wir endlich Klaus fanden - der von Anfang an wunderbar mit Helen harmonierte. Und noch ein paar Wochen später brachte Klaus Günther mit, seinen Gitarristen aus der Band HoiDois. So waren Helen & The Poor Boys schließlich komplett - nach fast 1 1/2 Jahren der Suche.

 

Wie der Name entstand

Ein Bandname ist das Markenzeichen einer Band, was sich bei Publikum und Veranstaltern einprägen soll. Gleichzeitig soll es aber auch etwas über die Band oder ihre Musik sagen. Und sollte möglichst nicht schon von einer anderen Band belegt sein.

So gab's denn auch bei uns eine Reihe lebhafter und teilweise lustiger Vorschläge und Diskussionen um den Bandnamen. Im Gespräch waren u.a. "Flashback", "Get Back", "Beatburger", "Sorry for the music", "Backslash", "Dr. Pete". Ein heißer Favorit war das nette Wortspiel "Helen's Angels", ein Name, der uns aber vielleicht eher in die Bikerrock-Ecke gestellt hätte. So kam eines Tages beim Herumblödeln der Vorschlag "Helen & The Poor Boys".

Namen dieser Art waren in den 60ern weit verbreitet - bekannte Namen waren z.B. Gerry & The Pacemakers, Freddy & The Dreamers, Cliff Richard & The Shadows. Und zugleich erinnert der Name an ein Bandprojekt mit dem Namen "Wille & The Poor Boys", das sich 1985 auf Initiative von Ex-Rolling Stone Bill Wyman zu Gunsten einer Stiftung zu einem einmaligen Konzert traf. Mit dabei waren u.a. Jimmy Page (Yardbirds, Led Zeppelin), Paul Rodgers (Free, Bad Company), Chris Rea, Charlie Watts (Rolling Stones), Kenney Jones (Small Faces, Who), Ringo Starr (Beatles), Andy Fairweather-Low (Amen Corner) und vielen anderen Musiklegenden.

Und ganz aktuell: Im Frühjahr 2005 hat Ringo Starr eine neue Band angekündigt. Ihr Name: Ringo & The Roundheads.